| 1 Artikel | Textanfang / Anzahl Wörter |
|---|---|
| Kalkmergel | Varietäten des Mergels (s. d.) mit vorwaltendem Kalkgehalt, der oft 75 Proz. beträgt, tritt / 99 |
Kalkmergel,
Varietäten des
Mergels (s. d.) mit vorwaltendem Kalkgehalt, der oft 75 Proz.
beträgt, tritt dicht, schieferig, oft dünnschieferig
(Mergelschiefer), bituminös, auch erdig auf. Tuffartiger Kalkmergel
oder Mergeltuff
(Steinmergel) ist porös, löcherig (Zellenmergel), die
Löcher sind meist mit Mergelerde, auch mit kohlensaurem
Kalk gefüllt.
Muschelmergel nennt man Zusammenhäufungen von
Muschel- und Schneckenschalen mit
Kalk und
Thon. Namentlich
treten die Kalkmergel
auf in der
Muschelkalk- und
Oolithformation und in der Kreidegruppe
(Pläner). Die losen Kalkmergel
benutzt man als Dungmittel
auf kalkarmem
Boden, so auf
Torf-,
Sand-, namentlich aber auch auf Thonboden. Viele Steinmergel (Zementstein) eignen sich zur
Herstellung von hydraulischem
Mörtel.
Ende Kalkmergel
→Seite 9.403: Kalkmilch =s. Kalk, S. 402.
| Nr. | Ergebnis | Kalkmergel |
|---|---|---|
| 1 | Gault [g:lt], der; -[e]s [engl. gault, eigtl. (landsch.) = Kalkmergel] (Geol.): zweitälteste Stufe der Kreide. ... |
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 9. Band: Irideen - Königsgrün, Seite 403; .
http://www.peter-hug.ch/lexikon/Kalkmergel
x.
Sie sind hier: eLexikon > Meyers > Band 9 > Seite 9.403 > Kalkmergel