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| Nyx | (lat. Nox), in der griech. Mythologie Personifikation der "Nacht", ist bei Homer eine / 184 |
Nyx
(lat. Nox), in der griech. Mythologie Personifikation der »Nacht«, ist bei Homer eine mächtige, Menschen und Götter durch den Schlaf bezwingende Göttin, bei Hesiod die Tochter des Chaos, die Schwester und Gattin des Erebos, dem sie den Äther und die Hemera (Tag) gebar, während sie aus sich selbst die Schicksalsgottheiten (Keren und Mören), [* 2] den Tod (Thanatos), den Schlaf, die Träume, den Tadel und die Klage, die Mühseligkeit, den Hunger, die Furcht, die Nemesis, das Alter, die Eris (Zwietracht), die Unbesonnenheit (Ate) und den Eid, als freundliche Göttin endlich den Schlaf und das Heer der Träume erzeugte.
Sie wohnt am
Tag in ihrem
Palast im
Tartaros, den finstere
Wolken umhüllen. Mit
Schlaf und
Tod auf den
Armen war Nyx
schon auf der
berühmten Kypseloslade dargestellt und findet sich noch vereinzelt in späterer Zeit
(Statuen des Rhökos
und Theodoros). Die neuern
Künstler stellen sie dar mit langem schwarzen sternenbesäeten Gewand, das
Haupt in einen schwarzen
Schleier gehüllt, bald geflügelt, bald mit einem von schwarzen
Pferden gezogenen
Wagen, den
Tod und den
Schlaf in den
Armen haltend
oder eine
Fackel gegen die
Erde kehrend etc.
Ende Nyx
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 12. Band: Nathusius - Phlegmone, Seite 290; .
http://www.peter-hug.ch/lexikon/Nyx
x.
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