in der
Geologie
[* 2] oft gebraucht für lockere
Absätze aus
Wasser (wie
Kalktuff,
Kieseltuff), besser
aber zu beschränken auf die Bezeichnung des erhärteten, ursprünglich in Aschenform ausgestoßenen
Materials jetziger oder
prähistorischer
Vulkane
[* 3] (Diabastuff
, Trachyttuff etc.).
(PIZ) (Kt. Graubünden, Bez. Heinzenberg).
2834 m. Gipfel in der Kette Bärenhorn-Piz Beverin des Adulamassivs;
1,7 km ö. vom vergletscherten Bruschghorn (3054 m) und 3 km sw. vom Piz Beverin (3000 m).
Der plateauartige Gipfel entsendet
nur wenig hohe Felsenrippen, die auf der N.-Seite nordostwärts, auf der S.-Seite südostwärts verlaufen.
Ganz nahe östl.
erhebt sich der niedrigere Piz Tarantschun;
im N. liegt das Carnusathälchen, ein Seitenzweig des Safienthales,
im S. die Alp Annarosa im Schams.
Der Piz Tuff
kann von Wergenstein im Schams, sowie von Safien Platz-Carnusa her erstiegen werden.
Am Ende des NO.-Grates liegt gegen den Piz Tarantschun hin der hohe Schottensee, neben welchem ein Passübergang nach Safien
Platz leitet.
Gesteine sind die grauen Bündnerschiefer des Piz Beverin und triadischer Rötidolomit, welch
letzterer im Annarosathal eine grosse Verbreitung gewinnt.
Diese Trias ist wahrscheinlich durch Ueberschiebung auf das Schiefergebäude
hinauf gekommen.