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| Kohle | das Produkt der Erhitzung pflanzlicher und tierischer Stoffe bei Luftabschluß. Alle pflanzlichen / 1635 |
Kohle,
das
Produkt der Erhitzung pflanzlicher und tierischer
Stoffe bei Luftabschluß.
Alle pflanzlichen und tierischen
Stoffe bestehen aus
Kohlenstoff,
Wasserstoff und
Sauerstoff, und viele enthalten auch
Stickstoff. Erhitzt
man sie bei
Abschluß der
Luft, so zersetzen sie sich unter
Bildung flüchtiger
Verbindungen, durch welche der größte Teil
des
Wasserstoffs,
Sauerstoffs, event. auch des
Stickstoffs in Form von Kohle
nstoffverbindungen fortgeführt wird, und es bleibt,
oft unter
Erhaltung der
Struktur, ein schwarzer Rest, die Kohle
, welche überwiegend aus
Kohlenstoff besteht
und je nach der
Temperatur, der sie ausgesetzt war, mehr oder weniger
Wasser- und
Sauerstoff, event. auch
Stickstoff enthält.
Ähnlichen
Zersetzungen unterliegt die organische
Substanz bei jenem
Prozeß, dessen erste
Produkte
Torf und
Braunkohle und dessen
Endglieder
Steinkohle und
Anthracit (vielleicht auch
Graphit) sind. Auch hier wird ein kohle
nstoffreiches,
wasser- und sauerstoffarmes
Produkt, die fossile Kohle
, gebildet; aber der
Prozeß schreitet nicht so weit fort, daß nicht durch
Erhitzung noch flüchtige wasserstoffhaltige
Verbindungen ausgetrieben werden könnten. Der kohle
nstoffreichere Rückstand
solcher
Operation sind die
Koks (s. d.). Die bei jedem Verkohlungsprozeß sich entwickelnden flüchtigen
Zersetzungsprodukte, welche hauptsächlich aus
Kohlenstoff und
Wasserstoff bestehen, sind zum Teil wieder
bei höherer als ihrer Entstehungstemperatur zersetzbar, wobei sie einen Teil ihres
Kohlenstoffs abscheiden.
* 2 Leuchtgas.
Eine derartige Abscheidung ist die Gaskohle (Retortengraphit), welche sich an den heißesten Stellen der Retorten, in denen das Leuchtgas [* 2] dargestellt wird, ablagert, sowie auch der Ruß, welcher sich bei unvollständiger Verbrennung der die Flamme [* 3] bildenden Gase [* 4] ausscheidet. Werden Körper verkohlt, welche bei der Verkohlungstemperatur schmelzen (Zucker, [* 5] Stärkemehl, Leim), so entsteht eine glänzende, blasige, sehr leicht zerreibliche Masse (Glanzkohle), während die Kohle nicht schmelzender Substanzen oft noch deren Struktur zeigt, wie die Holzkohle.
Die aus Gasen abgeschiedene Kohle (Gaskohle) und die durch Verkohlung reiner chemischer Verbindungen (z. B. Zucker) erhaltene Kohle enthalten nur Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff, während stickstoffhaltige Substanzen eine stickstoffhaltige Kohle und gewöhnliche Pflanzen- und Tierstoffe eine Kohle liefern, welche auch mehr oder weniger mineralische Stoffe enthält. Diese bleiben als Asche zurück, wenn man die Kohle bei Luftzutritt erhitzt, bis der Kohlenstoff vollständig verbrannt ist.
* 6 Holz.
Sehr aschen- und stickstoffreich ist die Knochenkohle (s. d.), welche bei der Verbrennung ihres Kohlenstoffgehalts an der Luft ihre Struktur unverändert behält. Holzkohle wird durch Erhitzen von Holz [* 6] bei Luftabschluß dargestellt. Die älteste Methode der Holzkohlengewinnung (Kohlenbrennerei) ist der aus dem Altertum stammende Meilerbetrieb (Köhlerei), bei welchem das Holz in annähernd halbkugel- oder kegelförmigen Haufen (Meilern) in großen Scheiten regelmäßig (und zwar stehend oder liegend) um drei in der Mitte errichtete Pfähle (Quandel) aufgesetzt und mit einer Decke [* 7] von Rasen, Erde und Kohlenklein bedeckt wird.
* 8 Schweden.
Unter dieser Decke leitet man die Verbrennung bei sorgsam geregeltem Luftzutritt in der Weise, daß womöglich nicht mehr Holz verbrennt, als durchaus erforderlich ist, um die gesamte Holzmasse auf die Verkohlungstemperatur zu erhitzen. Im wesentlichen sollen nur die aus dem erhitzten Holze sich entwickelnden Gase oder Dämpfe verbrennen. Ist die Verkohlung vollendet, was man an der Farbe des entweichenden Rauchs erkennt, so läßt man den Meiler abkühlen und nimmt ihn auseinander (Kohlenziehen, Kohlenlangen). In Haufen oder liegenden Werken verkohlt man das Holz besonders in Süddeutschland, Rußland und Schweden. [* 8]
Auch hierbei wird das Holz in Haufen geschichtet; aber die Verkohlung erfolgt nur allmählich von einem Ende des länglichen Haufens zum andern, und die verkohlten Stücke werden sogleich gezogen. Ganz ähnlich wie in Meilern oder Haufen verläuft die Verkohlung in runden oder eckigen gemauerten Meileröfen, welche eine leichtere, vollständigere Gewinnung der Nebenprodukte (Teer, Holzessig, die beim Meilerbetrieb in der Regel verloren gehen) gestatten, aber eine geringere Ausbeute und weniger gute Kohle liefern.
Bei diesen Öfen tritt, wie bei Meilern und Haufen, Luft zu dem zu verkohlenden Holz, und ein Teil desselben erzeugt durch seine Verbrennung die nötige Temperatur. Man hat aber den Verkohlungsprozeß viel mehr in der Gewalt und kann ihn besser leiten, wenn man das Holz in Gefäßen, die von außen geheizt werden, also ohne Luftzutritt, verkohlt. Dies geschieht in Retorten, Röhren [* 9] oder Cylindern zuweilen mit erhitzter Luft, mit Gichtgasen der Hochöfen, mit überhitzten Wasserdämpfen oder mit Anwendung von Gebläseluft.
Eine solche sorgfältige Verkohlung ist besonders zur Gewinnung von Kohle für die Schießpulverfabrikation erforderlich. In Spandau [* 10] benutzt man große eiserne Cylinder, welche außerhalb des Ofens gefüllt, mit einem Deckel verschlossen und in den Ofen geschoben werden. Ein großer beweglicher Deckel schließt den Raum, in welchem der Cylinder sich befindet. Die aus dem Holze sich entwickelnden Gase leitet man in die Feuerung. Die Temperatur wird mittels eines Pyrometers bestimmt. Rotkohle für Jagdpulver wird mit überhitztem Wasserdampf dargestellt. Als Nebenprodukt erhält man Holzkohle ¶
bei der Darstellung von Leuchtgas aus Holz, bei der Darstellung von Holzessig und bei der Teerschwelerei.
Holz gibt beim Erhitzen bis 150° nur hygroskopisches Wasser ab; dann entwickeln sich saure Dämpfe, von 300° ab immer dichter werdender gelber oder gelbbrauner Dampf [* 12] und Gase. Beim Abkühlen der entweichenden Produkte erhält man Teer und Holzessig (welcher auch Methylalkohol enthält). Die Ausbeute an Kohle ist um so geringer, je höher die Temperatur gesteigert wurde, und zugleich wird die Kohle beständig reicher an Kohlenstoff und Asche und entsprechend ärmer an Wasserstoff und Sauerstoff. Die fortschreitende Zersetzung zeigt folgende Tabelle:
| Zusam | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Temperatur | Gewicht des Rückstandes | Koh |
Was |
Sauer |
Asche |
| 150° | – | 47.5 | 6.1 | 46.3 | 0.08 |
| 200 | 77.1 | 51.8 | 4.0 | 44.0 | 0.2 |
| 250 | 49.7 | 65.6 | 4.8 | 29.0 | 0.6 |
| 300 | 33.6 | 73.2 | 4.2 | 21.9 | 0.6 |
| 350 | 29.7 | 76.6 | 4.1 | 18.4 | 0.6 |
| 432 | 18.9 | 81.6 | 2.0 | 15.2 | 1.2 |
| 1023 | 18.7 | 82.0 | 2.3 | 14.1 | 1.6 |
| 1500 | 17.3 | 94.6 | 0.7 | 3.8 | 1.7 |
Das zwischen 270 und 300° erhaltene Produkt ist braunschwarz (Rotkohle, Röstkohle), hat bei einer um die Hälfte größern Ausbeute fast denselben Wirkungswert wie die über 340° erhaltene Schwarzkohle und wird deshalb zu metallurgischen Zwecken und wegen gewisser Eigenschaften zur Schießpulverfabrikation vielfach dargestellt. Mit dem Steigen der Verkohlungstemperatur wächst die Dichtigkeit und die Leitungsfähigkeit der Kohle für Wärme [* 13] und Elektrizität; [* 14] zugleich aber sinkt die Entzündlichkeit der Kohle und ihre Neigung, Feuchtigkeit anzuziehen.
* 15 Rüster.
Vergleicht man das scheinbare Volumen (ohne Abzug der Zwischenräume) des Holzes mit dem der Kohle, so liefern Eichenholz 71,8–74,3, Rotbuchenholz 73, Birkenholz 68,5, Hainbuchenholz 57,3, Föhrenholz 63,6 Proz. Kohle. Dem wirklichen Volumen nach beträgt die Kohlenausbeute im Durchschnitt 47,6 Proz. Wird das Holz bei 150° getrocknet und bei 300° verkohlt, so erhält man Gewichtsprozente Kohle: aus Eichenholz 46, aus Fichtenholz 40,75, Rüster [* 15] 34,7, Hainbuche 34,6, Birke 34,17, Faulbaum 33,6, Esche 33,3, Linde 31,85, Pappel 31,1, Roßkastanie 30,9. Harzfreies, nicht saftreiches Holz gibt glanzlose, höchst poröse Kohle; die aus harzigem, saftreichem Holz erhaltene Kohle enthält im Innern der Zellen die aus den Saftbestandteilen gebildete Glanzkohle.
Stets ist Holzkohle leicht zerreiblich, aber nur infolge ihrer Struktur; die Kohlensubstanz ist hart und ein gutes Poliermittel für Metall. Bei gewöhnlicher Temperatur ist sie höchst beständig und liegt jahrhundertelang im Boden, ohne sich zu verändern; an der Luft absorbiert sie begierig Gase und Dämpfe (s. Absorption) und aus Flüssigkeiten gelöste Stoffe. Die Gewichtszunahme frischer Kohle beim Liegen an der Luft beträgt in 24 Stunden bei Eichen- und Birkenkohle 4–5 Proz., Fichten-, Buchen-, Erlenkohle 5–8 Proz., Kiefern-, Weiden-, Pappelkohle 8–9 Proz., Tannenkohle 16 Proz. Im allgemeinen absorbiert bei niedriger Temperatur dargestellte Kohle am stärksten.
* 16 Schwefelsäure.
Der von der Kohle absorbierte Sauerstoff wirkt kräftig oxydierend, er verwandelt z. B. Schwefelwasserstoff in Schwefelsäure [* 16] und Wasser, Ammoniak in salpetersaures Ammoniak, Schwefelammonium in schwefelsaures Ammoniak; auch Fäulnisprodukte werden energisch zerstört, und mit Kohle umgebenes Fleisch zersetzt sich erst nach längerer Zeit und ohne Fäulniserscheinungen. Kohle wirkt geruchlos machend, indem sie riechende Stoffe absorbiert; übelriechendes, fauliges Wasser wird durch frisch ausgeglühte Holzkohle gereinigt, Weingeist vom Fuselöl befreit.
Aber die Kohle wirkt nicht auf die im Wasser enthaltenen mikroskopischen Organismen (Bakterien etc.), und beim Filtrieren [* 17] des Wassers durch Kohle gehen dieselben durch das Filter; das Wasser wird also geruchlos, aber nicht von den Krankheiten übertragenden Organismen befreit. Kohle absorbiert auch Farbstoffe, insbesondere wirkt die stickstoffhaltige Kohle (Knochenkohle in erster Reihe) stark entfärbend. Neben den Farbstoffen werden auch Salze von der Kohle absorbiert, und darauf beruht zum großen Teil der Wert der Knochenkohle für die Zuckerfabrikation. Kohle entzieht dem Kalkwasser den Kalk, fällt Metalloxyde, besonders die der schweren Metalle, aus den wässerigen Lösungen ihrer Salze oder absorbiert letztere unverändert; Silber- und Kupfersalze werden durch Kohle reduziert. Bitterstoffe, Glykoside, Kohlehydrate, besonders Alkaloide, werden ebenfalls absorbiert. Bei längerm Liegen an der Luft verliert die Kohle ihr Absorptionsvermögen, erlangt es aber wieder durch Ausglühen; auch können der Kohle die aus Flüssigkeiten aufgenommenen Substanzen wieder entzogen werden (Wiederbelebung), so daß sie namentlich nach darauf folgendem Ausglühen von neuem benutzbar ist.
* 18 Schmiedefeuer.
Man benutzt Holzkohle zur Erzeugung intensiver Hitze besonders überall da, wo Rauch- und Flammenbildung vermieden werden muß, z. B. im Schmiedefeuer, [* 18] beim Glühendmachen von Plättstählen, bei chemischen Operationen, beim Erhitzen von Gegenständen im Zimmer etc. Da sie Metalloxyde reduziert, dient sie zur Gewinnung von Metallen aus den Erzen. Bei dem hohen Preis der Holzkohle sucht man diese aber soviel wie möglich durch Steinkohle oder Koks zu ersetzen, Holzkohle dient ferner zur Darstellung von Schießpulver [* 19] und Stahl, zum Entfuseln des Branntweins, zum Klären und Entfärben von Flüssigkeiten, zum Filtrieren des Wassers, zum Konservieren fäulnisfähiger Substanzen, zum Desinfizieren, zum Reinigen von Kohlensäure (für Mineralwässer), Wasserstoff, ranzigen Fetten und dumpfigem Getreide, [* 20] als Zahnpulver, als Poliermittel für Metalle, zur Füllung von Aspiratoren für die Benutzung in Räumen, in welchen schädliche Gase befindlich sind.
Wasser in Fässern, die inwendig verkohlt sind, bleibt sehr lange frisch. Als Dünger macht Holzkohle den Boden locker und wirkt außerdem durch ihre Absorptionsfähigkeit für Ammoniak und Kohlensäure. Zierpflanzen mit faulenden Wurzeln können geheilt werden, wenn sie in mit Kohle gemischte Erde gebracht werden. Große Wunden an Saftgewächsen heilen leicht, wenn man sie mit Kohlenpulver bestreut, auch kann man solche Gewächse, Knollen [* 21] und Samen [* 22] für langen Transport gut in Kohle verpacken. Retortengraphit und nach besonderm Verfahren bereitetete Koks werden zu galvanischen Batterien und zu den Polspitzen beim elektrischen Licht [* 23] benutzt. Tierische Kohle dient namentlich zum Entfärben von Flüssigkeiten. Manche Kohlensorten dienen als schwarze Farbe (Frankfurter Schwarz, Beinschwarz, chinesische Tusche etc.), und Linden- und Weidenkohle werden zum Zeichnen benutzt.
Ende Kohle
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 9. Band: Irideen - Königsgrün, Seite 914; .
http://www.peter-hug.ch/lexikon/kohle
9.912 Kohl9.913 Kohl_29.915 Kohlehydrate9.916 Kohlenblende9.916 Kohlenbrennerei9.916 Kohlenbunker9.916 Kohlendioxyd9.916 Kohlendisulfid9.916 Kohlendunst9.916 Kohleneisen9.916 Kohleneisenstein9.916 Kohlenfeld9.916 Kohlenflöz9.916 Kohlenformation9.916 Kohlengas9.916 Kohlengebirge9.916 Kohlenkalk9.916 Kohlenkalkspat9.916 Kohlenkeuper9.916 Kohlenklein9.916 Kohlenlager9.916 Kohlenlicht9.916 Kohlenmonoxyd9.916 Kohlenoxyd9.917 Kohlenoxydvergiftung9.917 Kohlenpapier9.917 Kohlensack9.917 Kohlensäure9.919 Kohlensäuresalze9.920 Kohlensaures Wasser9.920 Kohlenschiefer9.920 Kohlensteine9.920 Kohlenstickstoffsäure9.920 Kohlenstoff9.921 Kohlenstoffchloride9.921 Kohlenstoffeisen9.921 Kohlensucht9.921 Kohlensulfid9.921 Kohlenteer9.921 Kohlentiegel9.921 Kohlenwasserstoffe9.921 Kohlenwasserstoffgas, leichtes9.921 Kohlenwasserstoffgas, schweres9.921 Kohlenziegel9.921 Köhler9.922 Köhlerglaube9.922 Köhlermütze18.502 Kohlenoxyd18.502 Kohlenwasserstoffe21.281 Kohlensaures Ammoniak21.282 Kohlensaurer Baryt21.282 Kohlensaures Kadmiumoxyd21.282 Kohlensaures Kupferoxyd21.282 Kohlensaures Lithion21.282 Kohlensaure Magnesia21.282 Kohlensaures Manganoxydul21.282 Kohlensaures Wismutoxyd21.282 Kohlensaures Zinkoxyd60.476 Kohlenbergwerke60.476 Kohlenblende60.476 Kohlenbrennerei60.476 Kohlenbunker60.476 Kohlendioxyd60.476 Kohlendisulfid60.476 Kohlendunst60.476 Kohlendynamit60.476 Kohleneisen60.476 Kohleneisenstein60.476 Kohlenfeld60.476 Kohlenflöze60.476 Kohlengas60.476 Kohlengebirge60.476 Kohlenhalden60.476 Kohlenhydrate60.476 Kohlenkalk60.476 Kohlenlager60.476 Kohlenlunge60.476 Kohlenmonoxyd60.476 Kohlenoxychlorid60.476 Kohlenoxyd60.476 Kohlenoxydgas60.476 KohlenoxydgasvergiftungSie sind hier: Lexikon '88 > Meyers > Band 9 > Seite 9.914 > Kohle