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| Pikrotoxin | (Kokkulin, Kokkolin) C12H14O5 findet sich in den Kokkelskörnern und wird erhalten durch Auskochen / 85 |
| Pikrotoxin _2 | (Pikrotoxinum), der Giftstoff der Kockelskörner (s. d.); man erhält es als feinkristallinisches, / 47 |
(1) Meyers Konversations-Lexikon, 1888 _ 13
(Kokkulin, Kokkolin) C12H14O5 findet sich in den Kokkelskörnern und wird erhalten durch Auskochen des alkoholischen Extrakts derselben mit Wasser, Entfärben des Auszugs mit Bleizucker und Verdampfen der wieder entbleiten Flüssigkeit. Es bildet farb- und geruchlose Kristalle, [* 2] schmeckt sehr bitter, löst sich leicht in Alkohol, schwerer in Wasser und Äther, reagiert neutral, ist nicht flüchtig und bildet mit Basen kristallisierbare Verbindungen. Es scheint auf alle Tierklassen äußerst giftig zu wirken, erregt in sehr geringen Dosen Schwindel und wirkt in größern Dosen unter Konvulsionen tödlich.
Ende Pikrotoxin (1)
(2) Merck`s Warenlexikon, 1884 _ 21
Pikrotoxin
(Pikrotoxinum
), der Giftstoff der Kockelskörner (s. d.);
man erhält es als feinkristallinisches, weißes, äußerst bitter schmeckendes Pulver oder in Form sternförmig gruppierter Kristallnadeln;
in kaltem Wasser ist dasselbe schwer, in kochendem, sowie in Alkohol und in Äther ist dasselbe leichter löslich.
Wird selten medizinisch verwendet. – Zollfrei.
Ende Pikrotoxin (2)
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 13. Band: Phlegon - Rubinstein, Seite 58; .
http://www.peter-hug.ch/lexikon/pikrotoxin
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